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Ausdruck vom 21.05.2012 12:06 Uhr, erstellt am Mittwoch, den 29. September 2010 um 13:40 Uhr, zuletzt geändert am Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 08:23 Uhr


Elternschule am Lukaskrankenhaus

Menschen-s-kinder

Gegründet wurde die Elternschule im Rahmen eines Pilotprojektes im Juli 2002. Sie wird von der Idee getragen, eine institutionalisierte Beratung, Begleitung und Betreuung für – werdende – Eltern im Krankenhaus zu konzipieren und anzubieten. Das Konzept stellt innerhalb des Gesundheitswesens eine Neuerung dar, welche sich weder auf etablierte Vorbilder, noch auf systematische Erfahrungen berufen kann. Sie ist entstanden aus der Beobachtung, dass sich heutzutage ein Fünftel aller Frauen im Verlauf ihrer Schwangerschaft vorübergehend in stationärer Behandlung befinden. Die Veränderungen, die mit der Geburt eines Kindes auf ein Paar zukommen, werden oft unterschätzt und selten als Entwicklungsphase betrachtet. Dennoch berichten viele Eltern von massiven Problemen bei dem Prozess, sich auf die neue Situation einzustellen. Wenn es dann auch noch zu Schwierigkeiten in dieser Zeit kommt, die werdende Mutter ins Krankenhaus muss, oder das Kind zu früh oder krank geboren wird, stellt das enorme emotionale Anforderungen an die sowieso schon neue Situation und an den Prozess Familie zu werden.

Aus diesen Überlegungen heraus sind Entwicklungsschritte nötig, um ein positives Selbstverständnis als Familie zu erreichen: Eine Familie, in der Mutter, Vater und Kind ihren Raum haben und ihre eigenständige Beziehung zueinander pflegen.
Aus diesen Werten ist das Ziel entstanden, die Eltern in diesen Situationen zu stärken und zwar in der kognitiven Handlungs- und Entscheidungskompetenz sowie der emotionalen Auseinandersetzung.

So bietet die Elternschule eine mittlerweile etablierte, individuelle Begleitung, Beratung und Betreuung bei Risikoschwangerschaften und auf der Intensiv- und Frühgeborenenstation an. Ein weiteres Angebot ist ein regelmäßiges „Elterncafé“ auf der Intensivstation. Es bietet Möglichkeiten für einen persönlichen Austausch der Betroffenen.
Zur Nachbegleitung bietet die Elternschule „Babymassagekurse“ zur Gesundheitsförderung und zur Stabilisierung der Eltern-Kind-Bindung an.

Seit Februar 2005 gibt es eine Frühförderungsgruppe, bei der zu früh geborene Kinder mit ihren Eltern nach der Entlassung durch besondere und individuell auf das einzelne Kind abgestimmte Spielangebote positiv gefördert werden.

Durch Spenden konnte darüber hinaus eine regelmäßige Sprechstundenzeit eingerichtet werden, in der Eltern auch vor und nach dem stationären Klinikaufenthalt in schwierigen Situationen individuell begleitet und beraten werden können. Dieses Angebot wird zunehmend auch von Eltern wahrgenommen, die ihr Kind in der Schwangerschaft oder auf der Intensivstation verloren haben.

So bietet die Elternschule eine umfassende Beratung, Begleitung und Betreuung rund um die Geburt in der Elternwerdung und -findung in schwierigen Situationen. Sie leistet somit einen präventiven Beitrag zur positiven Familien- und Bindungsentwicklung.


Elternschule im Lukaskrankenhaus
Preußenstraße 84
41464 Neuss

Telefon: 02131 / 888 - 3510
(Montags von 9.00 - 12.30 Uhr)
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Alexandra van Megen:
02131 / 1513996

Gaby Jansen-Wetzels:
02163 / 987130

Weiter Informationen finden Sie unter:
www.elternschule-lukasneuss.de

Städtische Kliniken Neuss
Lukaskrankenhaus GmbH
Preußenstraße 84
41464 Neuss

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Telefax: 02131 / 888 - 79 99

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